gesundheitlicher Probleme und dazu nötigem Stress vorrübergehend geschlossen.
Aufgrund…
11. August 2010 um 06:28 Uhr
Die dunkle Seite unseres Reichtums
4. August 2010 um 16:14 Uhr
Manchmal frage ich mich, wie unsere Lebenskosten so günstig sein können. Wie kann eine Apfelschrole bei Rewe, 1,5 Liter, 19 Cent kosten
? Wie kann ein neues Shirt für 5 Euro bei H&M über die Ladentheke gehen? Wie kann das möglich sein? Auf solche Fragen probiert die ARD heute Abend eine Antwort zu geben am Beispiel des Discounters KiK. Ich habe dazu vor einigen die Vorläufer-Reportage auf NDR gesehn. Bewegend, auf was für menschenverachtenden Grundlagen unser Konsum fußt. Ja eigentlich beängstigend. In einer Diskussion wurde mir mal entgegengehalten, die Menschen in Deutschland seien ja nunmal auch so arm, dass sie bei KiK einkaufen müssten. Sind wir wirklich so arm in diesem Land, in denen es uns an den Grundbedüfnissen nicht mangelt, dass wir unsere Konsumgier mit solchen Konzernen befriedigen müssen?
Heute abend, ab 21:45 auf ARD: “Die Kik-Story – die miesen Methoden des Textildiscounters”
Richard Dawkins über die Religion
4. August 2010 um 15:20 Uhr
Richards Dawkins hofft auf ein Ende der Religionen. Sie seien Schuld an Krieg, Leid und Gewalt. Das Video ist ein kurzer Abriss seiner “Philosophie”. Relgiöse Menschen hätten Gründe für Gewalttaten aus ihrem Glauben heraus, die Atheisten nicht haben. Er ist der Auffassung, dass man aus Religion keine ethischen Werte ziehen kann außer die falschen oder nur aus Angst moralische Grundwerte lebt. Insgesamt aufschlussreich, aber erschreckend aufschlussreich.
Ich glaube es ist für uns an der Zeit, zu bekennen…
Für einen sehr wichtigen Menschen
25. Juli 2010 um 19:43 Uhr
Du sagst, du möchtest studieren. Einfach nur studieren. Alles denken, was man denken kann. Nichts als absolutes setzen. Keine Grenzen haben. Wissen haben, um zu verstehen. Die Vernunft benutzen, nur die Vernunft. Möchtest dich nicht festlegen in ethischen Fragen. In überhaupt keinen Fragen. Sondern nur denken. Das ist richtig und gut.
Aber dennoch weißt du um die reale Existenz einer höheren Macht. Von der Realität eines Gottes, der Mensch geworden ist. Der Sinn stiftet, ja vielleicht erst Sinn ermöglicht. Der außerhalb aller Kategorien steht. Der Leben verändert. Absolut handelt und absolut ist. Der auch dein Leben verändert hat, es führt. Wegen dem du da bist, wo du heute bist. Die bist, die du bist. Der Motivation und Grund deines Studiums, deines Weges ist. Der die einzige Antwort auf jedes “Warum?!?” ist. Der konkret an dir gehandelt hat und wie ich finde, konkrete Antworten erwartet. Nicht erwartet als Vorraussetzung seiner Zuwendung. Aber der konkrete Antworten in unserem Leben hervorruft. Die Gnade, die unsere Demut verlangt. Die Nachfolge, die ethische Klarheit verlangt. Das Kreuz, das unser Gottesbild bestimmt. Die Schöpfung, die unser Menschenbild definiert. All das sind Bereiche, in denen unser Wissen um eine absolute, ewige Wahrheit die Suche nach dieser Wahrheit hervorruft. Und die ein Eintreten für diese verlangt. Dass wir sie sichtbar machen in unseren Lebensvollzügen. Und dass wir sie hinaustragen in die Welt. Antworten geben, auf die Fragen der Menschen. Deuten, wo Deutung erforderlich ist. Einschreiten, wo unser Glauben es verlangt. Bekennen, wo es erforderlich ist. Und das absolut, weil Gott absolut ist. Aber immer im Dienst der Liebe und Barmehrzigkeit, der völligen Annahme unseres Gegenübers. Denn christliche Absolutheit ohne gleichzeitiger selbstloser und zweck-loser Liebe ist nicht christlich.
Du weißt warum du den Weg gehst, den du gehst. Warum du ihn gehst, wie du ihn gehst. Und deswegen ist es auch gut und richtig für dich, wie du ihn gehst. Aber vergiss nicht die Antwort auf das “Warum?”.
Ein Erklärungsversuch
25. Juli 2010 um 18:19 Uhr
Du fandest meinen Eintrag zum Glauben ganz gut, hast du gesagt. Nur mit dem letzten Satz hast du deine Probleme. “Dass wir uns nur eins wünschen, dass er unser Leben heiligt, zu einem Lobpreis seiner Herrlichkeit.” Was soll das beudeuten? Ist das nicht völlig lebensfremd, hat mit unserem Leben nichts mehr zu tun? Ich versuche zu erklären, was ich meine.
Den Satz, den ich geschrieben habe, ist vielleicht einer meiner, ganz persönlich, größten Wünsche. Auch wenn ich weiß, dass ich Lichtjahre von ihm entfernt bin. Der Wunsch, dass die Gnade unseres Herrn, dass er mich ansieht, mir vergibt, trotz all meiner Sünde, in meinem Leben sichtbar wird. Konkret. Dass er das Zentrum meines Lebens ist. Der erste Gedanke wenn ich aufstehe. Und der letzte bevor ich einschlafe. Dass er mir hilft zu wachsen, in meinen Aufgaben, in meiner Berufung, in meinen Talenten, in meinem Denken, in meinem Sein. Dass die Liebe in meinem Leben sichtbar wird. Ich mich selber zuletzt sehe und zuerst die andern. Ich nicht zuerst darauf achte, was ich will, sondern darauf, wo ich gebraucht werde, was er von mir will, sich für mich wünscht. Dass er mir hilft, mich meinen Zweifeln zu stellen. Meine Fehler auszuhalten. Einfach der Wunsch, dass ich ein bisschen von dem zurückgeben kann, was er mir geschenkt hat.
Zu lebensfremd? Vielleicht ist es das…
Glauben
21. Juli 2010 um 21:42 Uhr
Was heißt es eigentlich zu glauben? Eigentlich eine der elementarsten und doch irgendwie schwierigsten Fragen, finde ich. Für mich bedeutet es, dass der Glaube an den einen Gott, der sich in Tod und Auferstehung Christi offenbart hat, unser Leben in seinen Grundvollzügen bestimmt. Dass er unser Denken ändert, auf Gott hin. Dass er unser Fühlen ändert, vom Kreuz her. Dass er unser Handeln verändert, Christi nachfolgend. Dass er in all unseren Lebensvollzügen sichtbar wird, im sonntäglichen Gottesdienstbesuch wie bei Aldi an der Kasse. Dass wir nur eins wollen. Im Segen Gottes wandeln. Nie mehr von ihm getrennt sein. Von seiner Liebe getragen sein. Uns seinem Willen unterordnen. Dass wir uns nur eins wünschen, dass er unser Leben heiligt, zu einem Lobpreis seiner Herrlichkeit.

Big Brother is watching Ramelow!
21. Juli 2010 um 20:39 Uhr
Der thüringische Vorsitzende der Linken, Bodo Ramelow, wird weiterhin vom Verfassungsschutz beobachtet. Hier nachzulesen. In einem Fernsehinterview sagte Ramelow, Deutschland müsse sich überlegen wie man mit erfolgreichen Parteien und deren einzigartigem Gedankengut umgehe. Herr Ramelow, da haben Sie was falsch verstanden. So funktioniert ein Verfassungsstaat “leider” nicht. Sollte die NPD morgen in mehreren Bundesländern 10 Prozent bekommen, käme es aufgrund dieses Erfolges nicht zu einer Neubewertung dieser Partei und ihres Gedankengutes. Die Verfassung wird nicht neu definiert aufrgund der Popularität einiger Splittergruppen. Und die Linke beheimatet offensichtlich Strömungen, die eine neue Staatsordnung einführen wollen und ist daher zumindest in Teilen verfassungsfeindlich. Als einer der Führenden dieser Partei sind Sie eben auch für diese Strömungen verantwortlich. Ich jedenfalls bin dankbar, dass sich der Staat und seine Verfassungsorgane nicht vom Erfolg populistischer Demagogen blenden lassen!
Die vita protestantisch betrachtet
21. Juli 2010 um 12:07 Uhr
Die vita in deum. Sie kommt katholisch daher. Es finden sich Artikel über Marienverehrung, Eucharistie, Rosenkränze, den Papst. Ist sie katholisch? Wenn ja, was heißt das bzw. wie weit ist sie das? Warum sollte man als Protestant ihr angehören?
Wenn man die Startseite der vita in deum aufruft, findet sich ein Satz: “Die vita ist für alle christlichen Konfessionen geöffnet, ihre Glaubenslehre ist römisch katholisch.” Also ein rein katholischer Haufen, wo man z.B. als Protestant einfach nur dabei sein darf? Ohne großen Nutzen und ohne etwas über den eigenen Glauben zu lernen? Nein! Ein bisschen stört mich dieser Satz auch wenn er richtig ist. Er stellt aber etwas verkürzt dar. Natürlich ist die Glaubenslehre, die auf unserer Homepage nach und nach veröffentlich wird, katholisch. Natürlich hat die vita katholische Grundzüge. Aber dennoch ist ihre Lehre christlich. Die Lehre vom Tod Christi, ethische Fragen z.B. zur Abtreibung, Aussagen über die Dreifaltligkeit. Ich habe soviel über meinen eigenen, protestantisch geprägten Glauben hier gelernt, wie selten woanders. Und noch viel mehr darüber hinaus. Ich habe die Unterschiede zwischen unseren Kirchen kennengelernt. Das “typisch katholische” kennen, verstehen und lieben gelernt. Und gleichzeitig die Eigenarten meiner Kirche noch bewusster erfahren. Ich habe Ökumene gelernt, erfahren und gelebt wie nie!
Aber aus einem Grund ist die vita nicht nur für andere Konfessionen geöffnet. Unsere Mitte ist das gemeinsame Gebet. Zu dem einen Schöpfer. Zu dem, der in Christus in diese Welt gekommen ist. Dieses Gebet kann nicht katholisch oder protestantisch sein, sondern nur christlich. Es verbindet und tilgt Grenzen. In ihm wachsen wir alle gemeinsam im Vollzug unseres Glaubens, unseres christliches Glaubens.
Der nächste Satz auf der Startseite bringt genau das zum Ausdruck: “Die vita möchte über den christlichen Glauben informieren und ihn in seiner Schönheit und Anziehungskraft darstellen.” Die vita geht weiter. Es geht darum, den christlichen Glauben im Gebet, aber vor allem im eigenen Leben zur Geltung zu bringen. Das ist für mich vita und deswegen ist sie nicht nur katholisch!
Gebet
17. Juli 2010 um 10:28 Uhr
Lasst uns das Gebet raustragen in die Welt. Wir brauchen es, unsere Gesellschaft braucht es, jeder braucht es. Das Gebet führt zusammen. Es verbindet Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Konfessionen, ja sogar manchmal unterschiedlicher Religionen. Es hat Stärke, es hat Macht. Es kann verändern. Es kann befreien, neue Wege aufzeigen, Welten verändern und Berge versetzen. Lasst uns das Gebet raustragen in die Welt. Wir brauchen es, unsere Gesellschaft braucht es, jeder braucht es.





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