Was zu erwarten war…


31. August 2010 um 18:59 Uhr

Meine Angst war natürlich völlig umsonst. Das Unternehmen, welches ich mir ja gerade nach dem Betriebsklima dort ausgesucht habe, hat jede Erwartung die ich hatte sogar noch übertroffen. Wenn sich der Gründer eines Unternehmens zu Beginn einer Nachwuchsveranstaltung hinstellt um eine Rede zu halten, die nur davon spricht, dass wir doch bitte Freude an unserer Arbeit haben mögen und vertrauensvolle und zuverlässige Persönlichkeiten werden möchten, dann zeugt das doch schon vor einer beneidenswerten Firmenphilosophie.
Wenn aber außerdem noch auf die Diktatur der Mainstream-Meinung aufmerksam gemacht wird (nicht so ausgedrückt, aber vom Sinn her), dann scheint es sich doch um eine saubere Sache zu handeln…

Ich bin jedenfalls äußerst zufrieden und freue mich auf meinen ersten richtigen Arbeitstag …

Jetzt geht’s los


27. August 2010 um 11:28 Uhr

http://4.bp.blogspot.com/_g4jfQ9COILQ/RxCSbs_jn8I/AAAAAAAACNw/N67LiGIY0WU/s400/basejumpin_norway_002.jpgIn wenigen Minuten bin ich das erste Mal im Partnerunternehmen des kooperativen Studiengangs Informatik und mir bammeln schon die Knie. Ich bin bei sowas ja immer fürchterlich aufgeregt, ich glaube dagegen wäre wohl Base-Jumping ein Honigschlecken :)

Und wenn er nicht gestorben ist, dann bloggt er halt weiter und erzählt mal wie es war…


Kommentar zum Nachtrag zur Schöpfung


25. August 2010 um 15:41 Uhr

Danke werter Johannes für den ausführlichen Artikel auf deinem Blog zur Schöpfung. Ich erlaube es mir mal kurz dazu ein paar Gedanken und Frageestellungen zu äußern, die wir gern weiter diskutieren können.

http://www.mathematik.uni-ulm.de/stochastik/personal/spodarev/teaching/fomenko.jpgDa ich ja neulich auch den Begriff ‘unwahrscheinlich’ verwendet habe auf meinem Blog, der liebe Advocatus allerdings etwas anderer Meinung war zum Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung, würd ich hier gern noch mal ein wenig versuchen Ordnung in das Ganze zu bringen. Wie benannt nehme ich ja die Taschenuhr als Beispiel, die mit allen einzelnen Teilen in der Hand geschüttelt wird und aus der rein zufällig eine funktionierende Uhr werden soll. Der Einwand ließ verlauten, dass es nur eine Frage der Häufigkeit des Schüttelns sei, irgendwann würde schon eine Uhr daraus werden. So ähnlich, vermute ich, denken auch die ‘mathematischen Atheisten’ über die Welt, dass über Millionen von Jahren, also sehr viel Zeit, so viele Versuche stattgefunden haben und irgendwann eben unsere Welt daraus entstanden sei.

Um den Sprung zu deinem Artikel zu schaffen, muss nun zunächst gesagt werden, dass diese Art und Weise des Denkens, gar nicht angewendet werden kann, da diese Versuche des Schüttelns der Uhr oder der Welt ja schon das Vorhanden-sein, das Sein Der Dinge voraussetzen. Das heißt unsere Wahrscheinlichkeit bezieht sich nun vielmehr auf die Frage, wie wahrscheinlich ist es, dass zufällig aus nichts etwas wird. Wie wahrscheinlich ist das? Wie denkt man das? :)

Eine andere Möglichkeit wäre, wie du schreibst, anzunehmen die Dinge garantieren sich irgendwie selbst. Das verstehe ich als, es gibt keinen wirklichen Anfang der Kausalkette und somit auch kein wirkliches Ende. Die Dinge waren immer schon und sie werden auch immer sein. Abgesehen davon, dass ich diesen Ansatz genau wie du nicht wirklich zu Ende gedacht finde (befinden wir uns doch in einer Welt wo alles einen Grund hat), könnte man dann doch bei dieser Annahme wieder die klassische mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung anwenden, wobei auch da gewisse Ungereimtheiten auftreten.
Nähmen wir also an, die Welt hätte keinen Anfang und sie wäre immer schon, sie hat sich lediglich so entwickelt und mit ihr der Mensch und die anderen Wesen, dann muss man doch trotzdem sagen, dass wir sie in so unheimlicher Präzision vorfinden, dass die Anzahl der Versuche die wir ja für die Warscheinlichkeit benötigen schon sehr sehr hoch sein müsste. Da wir aber jeden Tag neue technische Erfindungen hervorbringen, und neue Ergebnisse gewinnen und das seit vielen vielen Jahren, scheint es doch so als sei die Tiefe der Präzision unerschöpflich, was widerum bedeuten müsse, dass die Anzahl der Versuche ins Unendliche steigt und uns somit die Wahrscheinlichkeitsrechnung eine plausible Antwort schuldig bleibt, oder?

Soweit erstmal, ich hoffe du konntest folgen und du hilfst meinem Denken ein wenig auf die Sprünge ;)


Surflehrerlegende


24. August 2010 um 13:52 Uhr
http://www.fehmarn24.de/bilder/2010/03/23/687078/141684461-fbq-fe-fehmarn-2009-10-28-surfmuseum-php-0.9.jpg

Surflegende Manfred Charchulla

Da ich hin und wieder traurig dem Urlaub hinterherträume und insbesondere dem Surfen, habe ich gestern mal auf YouTube geguckt ob ich nicht meinen Surfelehrer dort finde, weil ich gehört hatte er sei schon recht berühmt. Nun ich habe ihn und seinen Bruder, die beiden sind Zwillinge, gefunden und habe mich köstlich amüsiert. Und das möchte ich niemandem vorenthalten. Die beiden sind echt einmalig und einen Surfkurs bei Manni oder Jürgen Charchulla kann ich wirklich jedem empfehlen, noch dazu ist er sehr kostengünstig im Gegensatz zu anderen Surfschulen, wo vielleicht etwas mehr Proffessionalität, oder auch “deutsche Spießigkeit” waltet…

Wer ein wenig Zeit hat schaut sich mal alle Videos an, er wird es mit Sicherheit nicht bereuen. Für mich sind die beiden richtige Vorbilder geworden, da sie ihre Träume einfach in die Realität umgesetzt haben und noch dazu ein Verhältnis zum Geld und zum Leben haben, was wohl heute kaum noch jemand hat… Übrigens sind die beiden mittlerweile jenseits der 70 und surfen immer noch. Gerade als ich im Urlaub war, haben Sie für Ihren nächsten Trip nach Dänemark auf einem Achter-Surfbrett geprobt…

Viel Freude allen Lesern und den Charchullas noch mal ein herzlilches Dankeschön :) Bleibt wie ihr seid!

PS: Leider sind die Enden nicht ganz mit aufgenommen worden, also nicht wundern! Wer nicht viel Zeit sollte sich nur Video  insb. 4 anschauen, da gibts nen guten Einblick in den Surfkurs…

Teil 1 – 2008

Teil 2 – 2008

Teil 1 – 2009

Teil 2 – 2009

Fehmarn-Report

Westboro Baptist Church …


22. August 2010 um 16:21 Uhr

http://www.godhatesfags.com/images/ghf.pngoder die wohl meist gehasste Familie aus den USA:

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Auch wenn ich mitunter die Lieder wirklich kreativ finde und ein breites Grinsen im Gesicht hatte muss man sich doch sehr wundern wie weit einen der Wahnsinn treiben kann. Die Mitglieder dieser kirchlichen Gemeinschaft/Sekte (nicht Kirche, das möchte ich korrigiert wissen!) scheinen tatsächlich blind für jedwede Art sinnvollen Dialogs. Noch nicht einmal Mitgefühl kennen Sie. Sie freuen sich wenn Menschen verhungern und sterben, denn es sei Gottes Werk. Aber das ist sicher nicht die Freude Gottes, sondern die reinste Schadenfreude und nichts anderes. Ganz interessant auch mit welcher Sicherheit sie wissen wer alles in der Hölle landet…http://www.godhatesfags.com/images/1f4.jpg

Ich muss ehrlich sagen als ich die Dokumentation gesehen habe, habe ich mich richtig geschämt Christ zu sein. Und gleichzeitig war ich sehr froh, dass es das verbindliche Lehramt der katholische Kirche gibt.
Da ich quasi gebeten worden bin, das mal auf meinem Blog zu thematisieren dazu ein paar kurze Gedanken.

1. Gott hasst keine Menschen. Denn der Mensch ist Bestandteil und sogar Höhepunkt der Schöpfung. Gott hasst einzig und allein die Sünde, nie aber den Sünder. Den Sünder empfängt er wie ein liebender Vater seinen Sohn mit offenen Armen und vergibt ihm. Dafür ist Christus gestorben. Außerdem hätte ich den Begriff “hassen” gerne mal unter einer aquinischen Heransgehenweise definiert. Vielleicht hat ja unser Johannes mal Lust dazu!?

2. In Mt 5,22 heißt es wer seinem bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein. An anderer Stelle (Mt 7,1-5) heißt es wir sollen nicht richten, weil auch wir sonst gerichtet werden. Wir sollten es uns also besser zweimal überlegen den anderen zu verdammen, da es uns sonst genauso ergeht. Das sind eindeutige Sätze Jesu. Da gibts nichts zu rütteln. Und ganz besonders schön auch die Annahme eines der Mitglieder, Jesus würde wenn er heute hier wäre das gleiche machen, also mit Schildern rumrennen und andere verdammen. Warum hat er das bloß damals nicht gemacht!? Warum war er damals bloß so unglaublich sanftmütig und liebenswert? Man darf sich wundern!

3. Es kommt niemand in die Hölle der nicht in die Hölle will, vielmehr ist die Hölle ein selbstgemachter Ort. Gott verstößt nicht, sondern der Mensch verdammt sich selbst. Wenn wir also bereit sind, der Wahrheit zu folgen auch wenn es unseren eigenen Interessen nicht ganz förderlich ist, der kann sich schon mal recht sicher sein, dass dieses Verhalten uns vor der Hölle bewahrt. Man darf sich das ungefähr so vorstellen. Jemand der in den Himmel will, z.B. ein Mörder bekommt beim Gericht gesagt: “Wenn du in den Himmel willst, dann musst du bereuen was du getan hast und dich ändern.” Das ist die Bedingung, und natürlich ist sie unbequem, wer gibt schon gerne Fehler zu. Und wer ändert sich schon gerne!? Diese Bereitschaft müssen wir allerdings haben und wir können sie auf der Erde schon zu genüge üben.

Soweit ungefähr lieber Freund. Und ich bitte natürlich alle Mitleser um katholische Berichtigung und Verbesserung sowie Feedback obs verständlich ist…

Back from Fehmarn


22. August 2010 um 13:40 Uhr
http://www.windsurfen-lernen.de/images/index-02.jpg

Windwurfen! Bilder von meinen versuchen folgen...

Gestern noch auf Fehmarn heute schon zurück. Der Urlaub ist beendet und ich bin nun stolzer Besitzer eine Windsurf-Lizenz. Da ich ja schon immer gerne Grenzen übertreten habe, also ein s.g. Grenzgänger war und für mich der Satz “Regeln sind da um gebrochen zu werden!” immer Leitmotiv gewesen ist, versuche ich seit einiger Zeit meinen jugendlichen Leichtsinn in (ansatzweisen) Extremsportarten auszuleben. Sollte ja passen das ganze, dachte ich mir und so hab ich dann eben im Urlaub das Windsurfen gelernt und mich dann am letzten Tag auch mit einem viel zu großen Segel aufs Wasser gemacht. Ging ganz schön ab :-D
Ich denke das Windsurfen wird mich die nächste Zeit auch weiter begleiten, und zusammen mit WingTsun, der Flamenco Gitarre und Snowboarden ergibt es eine wirklich runde Mischung an Spaß und Spannung. In den Pausen, die mangels Schnee fürs Snowboarden, Wind fürs Surfen, Trainingseinheiten fürs Wing Tsun oder der Ausdauer zum Gitarre spielen, zwangsläufig sind, erheitert mich dann Josef Pieper mit seinen philosophischen Erkenntnissen und Gedankengängen über Thomas von Aquin. Ja eigentlich müsste ich auch noch Latein lernen, die Bücher sind bereits angeschafft, aber irgendwie fehlt mir immer die Disziplin. Tja und außerdem bin ja auch umgezogen um Informatik zu studieren. Also hab ich mir gedacht bitte ich doch den großen Gütigen um ein kleines Zeitwunder, damit auch keins meiner Interessen zu kurz kommt, und bis jetzt scheint das auch zu funktionieren :)

Und hier im Verbindungshaus herrscht das große Schweigen, es ist keiner da, ich spiele also eine Runde Kevin (allein zu Haus). Heute morgen war ich dann im Hochamt der zugehörigen Liebfrauenkirche und durfte einem außerordentlich schönen Gottesdienst beiwohnen, bei dem der Priester superdeutlich zu hören war und in der Predigt dann auch gleich mal ein Zitat über die Demut von Thomas von Aquin gebracht hat. Gesungene Liturgie, allgemeines Kreuzzeichen beim Kyrie. Besser gehts kaum, hab ich mir gedacht. Das scheint wohl die Entschädigung!

Jetzt gleich gibts dann noch einen kleinen Artikel über eine nette Familie aus den USA die ganz besonders durch ihre liebenswürdige Art und Weise der menschlichen Zurechtweisung aufgefallen ist… Man darf gespannt sein!

Strand an der Südküste

Strand an der Südküste

Bisschen Natur und so...

Bisschen Natur und so...


Traditionsbewusste Christen und die moderne Welt…


13. August 2010 um 10:50 Uhr

Mein neues Leben – 4. Tag


13. August 2010 um 10:48 Uhr

http://www.kathtube.com/media/thumbs/480/7615.jpgNun ist er rum der dritte Tag und geschafft hab ich wohl nicht soviel, ausser diesem ewig langen Artikel über den Verein nacktetatsachen.at zu schreiben. Den neuen Gitarrenlehrer werde ich erst heute treffen, da gestern Abend der Stammtisch war und er nur abends hätte Zeit gehabt.

Der Stammtisch war sehr interessant, ich habe einige der “alten Herren” kennengelernt und mich sehr gut unterhalten. Auch den Rest der Verbindung also die Aktiven konnte ich besser kennenlernen. Ich komme eigentlich mit allen ziemlich gut zurecht, meine Befürchtung dass man hier aber noch nicht ganz aufgeklärt ist scheint sich leider zu bewahrheiten. So wirklich katholisch scheinen hier irgendwie die wenigsten. Vielmehr wurden die Gespräche zum späteren Abend dann auch ein wenig schlüpfriger…
Was also ist zu tun frage ich mich? Ich denke erstmal abwarten in aller Ruhe und mich ein wenig weiter vortasten um die Leute noch besser kennenzulernen. Dann sind da ja noch die Fuxenstunden wo soetwas auch mal angesprochen werden kann und während des Semesterprogramms gibt es bestimmt auch die ein oder andere Möglichkeit alles besser kennenzulernen.

Heute Abend gehts dann zum Gitarrenlehrer und anschließend noch in die Stadt mal eine Pizza essen und die Kneipenszene kennenlernen. Und ab morgen früh gehts dann in Urlaub nach Fehmarn. Dann ist also erstmal Blogpause :)

Und jetzt gleich noch nen super Video vom tradiwaberl … ;)

3 Fakten über den Islam


12. August 2010 um 19:37 Uhr

Ein wirklich saugutes Video über den Islam:

Nackte Tatsachen


12. August 2010 um 12:39 Uhr

mg58622,1260398171,rldmj4Dass unsere Gesellschaft krank ist, wird wohl jeder bestätigen können. Ob unser Hang zum Quälen von Arbeitnehmern oder das unsägliche und ständige auf den eigenen Vorteil bedacht sein. Woran sie noch so alles erkrankt ist darüber könnte man lange und ausführlich schreiben. Eine Krankheit ist aber mit Sicherheit der ständige Konsum von Pornografie bzw. die ständige Überflutung unserer Reize durch die Medien. Wer mal einen Tag versucht sich nicht reizen zu lassen, wird es da schnell schwer haben. Die Nachricht die ich irgendwo im Internet aufgetan habe macht das ganze nochmal deutlich…
Für die Opfer dieser Krankheit oder auch für die Erkrankten wurde in Österreich ein Verein gegründet. Er heißt Nacktetatsachen und hat eine sehr informative Website zum Thema Pornographiesucht . Unter anderem veröffentlicht er Interviews von ehemaligen Pornostars und was man da zu lesen bekommt ist höchstinteressant. Da sind die Mädels dann nämlich nicht mehr so lüstern wie in den Pornos. Und das EINE an das diese Frauen unserer verkrüppelten Wahrnehmung nach ausschließlich denken ist nicht mehr Sex sondern nur noch die Frage wie komme ich aus dieser beschissenen Branche raus. Um den Druck dann ertragen zu können, wird ordentlich gekokst und gekifft. Dann lässt sich das ganze besser aushalten. Die Wahrheit ist, keine von diesen Frauen in den Pornos will das was sie uns vorgaukelt. Sie ist eine Gefangene, gefangen in dieser ekligen Industrie wo Selbstmord nicht selten ist.
Jeder sollte daran denken wenn er Pornografie konsumiert, es ist eine einzige große Lüge und ich trage mit an der Schuld dass diese Frauen so erniedrigt werden. Ich bin schuldig, weil durch Menschen wie mich diese Frauen dazu genötigt werden.


Shelley Lubben

Ein Auszug aus dem Interview der ehemailgen Porno-Darstellerin Shelley Lubben:

Sexbepackte Pornofilme, die einem frisch-gefärbte Blondinen präsentieren, deren beschwörende Augen sagen “Ich will dich, sind wahrscheinlich eine der größten Täuschungen aller Zeiten. Glauben Sie mir, ich weiß es. Ich habe es die ganze Zeit getan, und ich tat es aus Lust nach Macht und Lust am Geld. Ich habe Sex nie gemocht. Ich wollte niemals Sex, und in Wirklichkeit habe ich mich lieber an Jack Daniels gehalten, als es für Geld mit Leuten “vorzutäuschen”. Es ist wahr, keine von uns frisch-gefärbten Blondinen macht Pornographie gerne. Tatsächlich hassen wir es. Wir hassen es, von Fremden angefasst zu werden, denen nichts an uns liegt. Wir hassen es, durch ihre stinkenden und schwitzenden Körper erniedrigt zu werden. Einige Frauen hassen es so sehr, dass man hören kann, wie sie sich in den Drehpausen auf der Toilette übergeben. Andere kann man draußen beim Rauchen endloser Ketten von Marlboro light finden.

Aber die Pornoindustrie will, dass du glaubst, dass die Pornodarstellerinnen Sex lieben. Sie wollen, dass du denkst, dass es uns Spaß macht, durch alle möglichen, abstoßenden Handlungen erniedrigt zu werden. Wahr ist: Pornodarstellerinnen treten auf, ohne darüber informiert zu werden, was von ihnen erwartet wird, und Pornoproduzenten verlangen von ihnen, es entweder zu tun oder ohne Bezahlung zu gehen. Arbeite oder arbeite nie wieder. Ja, wir haben die Entscheidung getroffen. Einige von uns brauchten das Geld. Aber wir wurden manipuliert, genötigt und sogar bedroht. Einige haben durch diese Nötigung HIV bekommen. Ich selbst habe mich mit Herpes angesteckt, die durch Sex übertragen wird. Eine andere Pornodarstellerin ging nach einem langen Abend der Betäubung ihrer Schmerzen nach Hause, hielt sich eine Pistole an den Kopf und drückte ab. Jetzt ist sie tot.

Das ganze Interview gibt es hier. Uner hier gibts noch ein anderes. Die Homepage des Vereins: http://www.nacktetatsachen.at/

Zu Ehren des Vereins und der Opfer trägt mein Blog nun in der Seitenleiste rechts dieses Bild:

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