Prosit


23. Februar 2011

Es ist die Zeit der Hoffnung!


23. Februar 2011
Löwenzahn im harten Asphalt

Löwenzahn im harten Asphalt

Wo immer wir sind, fordert uns der Herr zur Wachsamkeit auf. Nähren wir in unserer Seele das hoffnungsfrohe Verlangen nach einer Heiligkeit mit Werken, weil der Herr uns darum bittet. Schenke mir, mein Sohn, dein Herz (Spr 23,26), sagt Er uns leise. Höre auf, mit deiner Phantasie Luftschlösser zu bauen, und entschließe dich, Gott deine Seele zu öffnen, denn einzig und allein in Ihm wirst du den tragfähigen Grund für deine Hoffnung und für dein Bemühen finden, den anderen Gutes zu tun. Wenn man nicht gegen sich selbst kämpft und die Feinde, die in die innere Festung eindringen, nicht entschieden verjagt – den Stolz, den Neid, die Begierlichkeit des Fleisches und der Augen, die Selbstgerechtigkeit und das törichte Verlangen nach zügelloser Freiheit -, wenn man also keine inneren Schlachten schlagen will, dann verwelken die edelsten Ideale gleich der Blume auf der Au. Die Sonne geht auf mit ihrer Glut und versengt das Gras. Seine Blüte verwelkt, und ihr schöner Anblick ist dahin (Jak 1,10-11). Aus kleinsten Ritzen sprießen dann wie alles überwucherndes Unkraut die Entmutigung und die Traurigkeit hervor.

Christus gibt sich nicht mit dem schwankenden Ja zufrieden. Er will – und Er hat ein Recht darauf -, daß wir entschlossen vorwärtsgehen und daß wir auch dann nicht nachgeben, wenn der Weg einmal schwer wird. Er verlangt feste konkrete Schritte. Allgemeine Vorsätze sind für gewöhnlich von geringem Nutzen, denn sie bleiben zu unbestimmt; ich halte sie deshalb für trügerische Illusionen, die den Ruf Gottes in der Seele ersticken möchten: Irrlichter, die weder zünden noch wärmen und genauso flüchtig, wie sie aufgeflammt sind, wieder verschwinden.

Erst dann bin ich von der Ernsthaftigkeit deiner Absicht, das Ziel zu erreichen, überzeugt, wenn ich sehe, daß du mit Entschiedenheit voranschreitest. Tu das Gute, indem du dich prüfst, wie deine Einstellung bei den gewöhnlichen Arbeiten ist; übe Gerechtigkeit, und zwar in den dir zugänglichen Bereichen, und auch dann, wenn dir die Müdigkeit zusetzt; mache deine Mitmenschen etwas glücklicher, indem du ihnen voller Freude dort dienst, wo du stehst; und erledige deine Arbeit so vollkommen wie nur möglich: mit Einfühlungsgabe, mit einem Lächeln, in christlicher Haltung. Und all das aus Liebe zu Gott und um Ihn zu ehren, den Blick auf Ihn gerichtet und mit der Sehnsucht nach der ewigen Heimat. Das ist das einzige Ziel, das sich wirklich lohnt.
(Artikel aus dem Buch “Freunde Gottes”)

Eine kleine Auswahl an Frühlingsboten


22. Februar 2011

schneegloeckchen6schneeglöckchen

schneegloeckchen1

schneegloeckchen2

schneegloeckchen3

Schneegloeckchen7

schneeglöckchen8

In allen Nöten bin ich Ihm nahe


22. Februar 2011

Bild Jesu

Bild Jesu

Wenn heftige Versuchungen lauern – Mutlosigkeit, Widerwärtigkeiten, innerer Streit, Drangsal – und von neuem Nacht die Seele bedroht, dann legt uns der Psalmist in Geist und Mund das Wort: In allen Nöten bin ich Ihm nahe (Ps 90,15). Was bedeutet, Jesus, mein Kreuz gegenüber Deinem Kreuz? Was sind meine Schrammen gegenüber Deinen Wunden? Was bedeutet ein wenig Kummer, den Du auf meine Schultern gelegt hast, gemessen an Deiner unendlichen, gewaltigen, reinen Liebe? Und mein und euer Herz erfüllt dann der heilige Drang, dem Herrn mit Werken zu bezeugen, daß wir vor Liebe vergehen (Vgl. Hl 5,8).

Es entsteht in uns ein Durst nach Gott und das Verlangen, seine Tränen zu begreifen, sein Lächeln und sein Antlitz zu sehen… Am besten drücken wir das aus mit jenem Wort der Heiligen Schrift, das wir von neuem bedenken: Wie der Hirsch nach den Wasserquellen verlangt, so verlangt meine Seele nach Dir, o Gott (Ps 41,2). Die Seele schreitet fort, in Gott geborgen, vergöttlicht. Der Christ ist zu einem dürstenden Wanderer geworden, der seinen Mund über die Wasserquellen beugt (Vgl. Sir 26,15).

Eine solche Hingabe entfacht den apostolischen Eifer, der von Tag zu Tag wächst und andere mit demselben Verlangen ansteckt, denn das Gute will sich mitteilen. Wenn unsere armselige Natur so nahe bei Gott ist, kann es gar nicht anders sein, als daß sie vor Hunger brennt, in der ganzen Welt Freude und Frieden zu säen, alles mit den erlösenden Wassern zu überfluten, die aus der geöffneten Seite Christi hervorquellen (Vgl. Joh 19,34), und all ihr Tun aus Liebe zu beginnen und aus Liebe zu vollenden.

Was ist die Messe?


21. Februar 2011

„Alles kann, wer glaubt“


21. Februar 2011

betender Fussballer

betender Fussballer

„Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn… wird euch nichts unmöglich sein“ (Mt 17, 20). Durch das Gebet vermögen wir alles. Wenn wir nicht bekommen, worum wir gebetet haben, fehlt es uns entweder an Glauben, oder wir haben nicht genügend darum gebetet, oder es wäre für uns schlecht, wenn unsere Bitte erfüllt würde, oder Gott möchte uns etwas Besseres geben als das, worum wir bitten. Niemals aber bekommen wir das Erbetene deshalb nicht, weil es zu schwierig zu kriegen wäre: „Nichts ist uns unmöglich“.

Haben wir keine Scheu, Gott selbst um die schwierigsten Dinge zu bitten (wie die Bekehrung großer Sünder oder ganzer Völker). Bitten wir ihn darum um so mehr, je schwieriger sie sind, im Vertrauen darauf, dass Gott uns leidenschaftlich liebt und dass ein leidenschaftlich Liebender umso lieber gibt, je größer das Geschenk ist. Bitten wir aber mit Glauben, eindringlich, ohne Unterlass, liebevoll und in guter Absicht. Seien wir uns sicher: wenn wir so mit großer Ausdauer beten, werden wir auch erhört und erlangen die Gnadengabe, um die wir bitten, oder eine noch größere. Bitten wir also unseren Herrn kühn um das Unmöglichste, wenn es seiner Ehre dient, und seien wir uns sicher, dass sein Herz es uns umso eher gewährt, je unmöglicher es in unseren Augen erscheint; es tut seinem Herzen nämlich gut, das, was er liebt, mit Unmöglichem zu beschenken – liebt er uns denn nicht über alle Maßen?

omnibus


20. Februar 2011

Die heilige Messe ist ein göttliches, trinitarisches Handeln


7. Februar 2011

priester bei der messe
Die ganze Dreifaltigkeit ist beim Opfer des Altares gegenwärtig. Dem Willen des Vaters gehorsam und unter Mitwirkung des Heiligen Geistes bringt sich der Sohn als Erlösungsopfer dar. Wir müssen den Umgang mit der Heiligsten Dreifaltigkeit, dem einen und dreipersönlichen Gott lernen, mit den drei göttlichen Personen in der Einheit ihrer Wesenheit, ihrer Liebe, ihres wirksamen heiligmachenden Tuns.

Unmittelbar nach der Händewaschung betet der Priester: Heilige Dreifaltigkeit, nimm diese Opfergabe an, die wir Dir darbringen zum Andenken an das Leiden, die Auferstehung und die Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus (Missale Romanum, Offertorium: Aufopferungsgebet zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit). Und am Ende der heiligen Messe flehen wir in liebender Unterwerfung den einen und dreieinigen Gott an: Placeat tibi, Sancta Trinitas, obsequium servitutis meae… Heiliger, dreieiniger Gott, nimm die Huldigung Deines Dieners wohlgefällig an. Laß das Opfer, das ich Unwürdiger vor den Augen Deiner Majestät dargebracht habe, Dir wohlgefällig sein, und gib, daß es mir und allen, für die ich es darbrachte, durch Dein Erbarmen zur Versöhnung gereiche (Missale Romanum, Bitte um Annahme des Opfers vor dem Schlußsegen).

Die heilige Messe – merken wir uns dies – ist ein göttliches, trinitarisches Handeln, nicht menschliches Tun. Der zelebrierende Priester unterstellt sich der Absicht des Herrn, indem er Ihm seinen Körper und seine Stimme leiht; aber er handelt nicht im eigenen Namen, sondern in persona et in nomine Christi, in der Person Christi und im Namen Christi.

Die Liebe der Dreifaltigkeit zu den Menschen bewirkt, daß aus der Gegenwart Christi in der Eucharistie für die Kirche und für die Menschheit alle Gnaden entströmen. Dieses ist das Opfer, das Malachias vorhersagte: Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist mein Name groß unter den Völkern; und an jedem Ort bringt man meinem Namen ein demütiges Opfer dar und eine reine Gabe (Mal 1,11). Es ist das Opfer Christi, das dem Vater unter Mitwirkung des Heiligen Geistes dargebracht wird: ein Opfer von unendlichem Wert, das in uns jene Erlösung verewigt, die die Opfer des Alten Bundes nicht bewirken konnten.

Francesco und der Papst


6. Februar 2011

und noch eins….


5. Februar 2011

Guardini als Kind

Guardini als Kind


1.Die Anbetung ist von größter Wichtigkeit, nicht nur für das religiöse,
sondern auch für das geistige Leben des Menschen.

2.Es ist der tiefste Sinn des Lebens, sich in Wahrheit und Liebe für Gott zu verzehren,
wie die Kerze in Licht und Glut.

3.Man kann auf die Dauer kein guter Christ sein ohne zu beten -
sowenig man leben kann, ohne zu atmen

Romano Guardini