Start Glauben Summe Das Allerwichtigste im Leben

Das Allerwichtigste im Leben

schachUnser Leben ist ein bisschen wie Zahnschmerz. Haben wir ihn, kann die Sonne scheinen, wie sie will, alles dreht sich nur um den pochenden Kiefer.

Schenkt uns einer einen Porsche, sagen wir ihm, dass wir uns leider erst morgen darüber freuen können, wenn dieser doofe Schmerz beseitigt ist.

So ist unser Leben. Wir sind mit vielen tausend Notwendigkeiten befasst, dass wir die Sonne nicht sehen, die über uns scheint und die Geschenke nicht, die Gott uns macht.

Robert Spaemann hat einmal gesagt: „Wenn es Gott gibt, dann ist die Frage nach ihm die wichtigste des Lebens!“ Im Gegensatz zu einer Ewigkeit, die uns offen steht, ist das Leben, das wir jetzt wahrnehmen und führen, ein Nichts.

Die heilige Theresa von Avila sagte, das Leben auf Erden sei, verglichen mit dem Himmel, nur wie eine Übernachtung in einer schlechten Herberge. Eigentlich müsste jeder sagen können: „Wenn die Christen Recht haben, dann ist jeder Mensch auf Erden mehr als töricht, der sich nicht sogleich darum kümmert, wie er in den Himmel kommt.“

Hand aufs Herz: Wer kümmert sich wirklich drum? Wie schnell geht die Rede auf den Papst, das schlimme Verhalten der Priester, auf die Fehler von Christen in der Vergangenheit, auf die Fehler der Kirchenbesucher; wenn wir nur mit jemandem besprechen wollen, wie man in den Himmel kommt!

“Du hast mir den Weg zu meiner neuen Gemeinde gezeigt, ich werde dir dafür den Weg in den Himmel zeigen“, sagte der Pfarrer von Ars, als ihm ein Knabe den Weg zu seiner neuen Pfarrstelle erklärte.

Der selige Papst Johannes XXIII. sagte einem Fallschirmspringer bei einer Audienz in seiner typischen Güte: Sie müssen sorgen, dass sie heile vom Himmel fallen und ich muss sorgen, dass sie heile wieder hinauf kommen.“

Jeder Mensch hat viele „Zahnschmerzen“, kleine und oft sehr große. Sie sollten die Christen jedoch nicht vergessen machen können, was sie wirklich sind. „denn wenn sie dich erkennen, werden sie auch im Leiden immer getröstet sein“, heißt es in unserem kleinen Brevier.

Es gibt keinen Menschen auf Erden, der nicht zur Heiligkeit berufen wäre. Und es gibt niemanden, der nicht heilig werden kann.

 
petersdom_innenlogo_smallkatechese

Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

Abtreibung. Das Verschweigen

Wer die Detektivgeschichten des Gilbert Chesterton kennt, in denen ein gewisser, etwas schusseliger Pater Brown die Ermittlung übernimmt, der weiß, dass der Autor einen Lieblingsgedanken hat: Der kleine Priester, der ungezählte Stunden im Beichtstuhl verbracht hat und ganz bei den Sorgen der einzelnen, kleinen Leute war, der kennt die dunklen Seiten des Menschseins und der Menschheit. 
Der Gedanke passt zu unserem traurigen Thema. Bislang reden wir, wie meistens alle drüber reden: Von der Theorie her, vom Allgemeinen.

 

Podcast

podcast

Spannende Glaubensfragen?
Vortrag verpasst?
Podcasten!

Forum

forumMitdiskutieren?
Fragen Stellen?
Schau ins Forum!

 

Summe

summeDer christliche Glaube in einfachen Worten erklärt. Die Summe!

© vita in deum | glauben Leben

Dummy Menü